Face Sitting Guide – Tipps, die wirklich helfen
17.03.2026 Autor: Mira S.
Inhaltsverzeichnis
- Vorwort: Facesitting - Trend oder antikes Ritual?
- Was ist Face Sitting und was steckt hinter dem Reiz?
- Tipps und Techniken – Der Start ins Face Sitting
- Fortgeschrittene Varianten – Für erfahrene Paare und Fetish-Fans
- How To – So klappt’s mit dem Orgasmus
- Beim Facesitting zum Squirting kommen
- Do’s & Don’ts beim Face Sitting
- Fazit – Keine falsche Scham
- FAQ: Face Sitting – Anleitung, Varianten & Tipps
1. Vorwort: Facesitting - Trend oder antikes Ritual?
Wusstest du, dass Face Sitting kein Trend der Neuzeit ist? Schon in den antiken Kulturen wurde Face Sitting als Spiel aus Macht, Lust und Verehrung zelebriert.
Heute ist Facesitting fester Bestandteil moderner BDSM- und Fetish-Kultur – ein Ausdruck von Selbstbewusstsein, Intimität und spielerischer Kontrolle.
In diesem Guide erfährst du, welche Techniken es gibt, wie du dabei zum Orgasmus und vielleicht sogar zum Squirten kommst, worauf du bei den Do’s & Don’ts achten solltest – und welche praktischen Tipps das Erlebnis noch intensiver machen.

2. Was ist Face Sitting und was steckt hinter dem Reiz?
Face sitting ist eine intensive Form des Oralsex – bei der sich eine Person mit ihrem Intimbereich – nackt oder bekleidet - auf das Gesicht des Partners oder der Partnerin setzt. Face Sitting (engl. face = „Gesicht“, sit = „sitzen“) wird auch Gesichtssitzen oder Queening genannt.
Der Reiz entsteht aus der Verbindung von oralem Kontakt beim Cunnilingus oder Anilingus und dem Duft des Partners, der Nähe und dem Gefühl von Dominanz und Unterwerfung. Die aktive Person bestimmt das Tempo, führt und dominiert. Der passive Part erlebt Nähe, Druck und Hingabe. Für viele ist facesitting auch eine Art erotische Selbstdarstellung – ein Moment, in dem Lust, Kontrolle und Präsenz miteinander verschmelzen. In der Fetish-Community spricht man von intimate dominance: einer intensiven Begegnung, bei der Vertrauen und Neugier im Mittelpunkt stehen.
Hinweis Verhütung: Da sich ein Lecktuch in dieser Position kaum sicher einsetzen lässt, ist ein aktueller Gesundheitscheck oder STI-Test vorab empfehlenswert. So schützt ihr euch gegenseitig vor möglichen sexuell übertragbaren Infektionen (STIs) und könnt die Erfahrung unbeschwert genießen.
3. Tipps und Techniken – Der Start ins Face Sitting
Viele verbinden Face Sitting anfangs mit Scham. Schließlich ist der Partner dabei so nah, dass er alles sieht – und ja, auch riecht oder schmeckt. Da tauchen schnell Gedanken auf wie: „Bin ich rasiert genug?“ „Wie sehe ich von unten aus?“ oder „Rieche ich gut?“
Aber genau darum geht es beim face sitting nicht. Es ist kein Schönheitswettbewerb – sondern ein Moment purer Intimität. Dein Partner oder deine Partnerin will dich erleben, nicht ein makelloses Bild. Der Schlüssel ist Selbstbewusstsein. Wenn du dich in deinem Körper wohlfühlst, strahlst du das aus – und genau das macht dich unwiderstehlich. Hier ein paar Varianten, um sich langsam heranzutasten:
1. Soft Face Sitting – Das Gewicht liegt vor allem auf dem Brustkorb des Partners, nicht direkt auf Mund oder Nase. So bleibt genug Raum zum Atmen – und für Zunge und Lippen. Die aktive Person kann sich abstützen und mit leichten Bewegungen das Tempo steuern.
2. Reverse Face Sitting – Hier sitzt die aktive Person mit dem Rücken zum Kopf der submissiven Person – ähnlich wie beim „Reverse Cowgirl“. Die Perspektive verändert sich, und die Kontrolle wird noch intensiver.
3. Jeans Sitting – Die dominante Person bleibt bekleidet, z. B. in Jeans, Latex oder Leggings. Der Stoff sorgt für Reibung und Spannung, ohne direkten Kontakt.
4. Gestütztes Sitting – Die obere Person stützt sich mit Händen oder Knien ab, um Druck und Intensität jederzeit zu kontrollieren.
5. Tease Sitting – Aufsetzen, abheben, kitzeln, necken – hier geht es um spielerische Spannung statt Dauerdruck. Perfekt, um sich gegenseitig zu reizen.

4. Fortgeschrittene Varianten: Für Erfahrene und Fetish-Fans
Mit wachsender Erfahrung wird Face Sitting schnell zu einem intensiven BDSM-Spiel. Hier geht es nicht nur um Lust, sondern um Macht, Atem, Kontrolle – und vor allem um Vertrauen. Kommunikation, Achtsamkeit und gegenseitiger Respekt sind das A und O.
1. Fullweight Face Sitting – Die dominante Person setzt ihr volles Körpergewicht ein. Der Druck ist stärker, die Kontrolle intensiver. Diese Variante erfordert absolute Konzentration und klare Absprachen.
2. Bound Face Sitting – Eine Kombination aus Face Sitting und Bondage. Der passive Part ist mit einem Bondage Set gefesselt, die Kontrolle liegt komplett bei der dominanten Person. Das steigert Spannung und Lust, verlangt aber ein festgelegtes Safeword oder klares Notsignal.
3. Asphyx Face Sitting – Hier wird Atemkontrolle zum zentralen Fetish-Element. Nur für erfahrene Paare, die sich blind vertrauen und nonverbale Signale perfekt lesen können.
4. Drowning Face Sitting – Eine extreme, seltene Unterwasser-Variante. Sie verbindet Atemreduktion mit Kontrollverlust – nur für absolute Profis und niemals ohne umfassende Sicherheitsmaßnahmen.
5. Fetish Play Integration – Fortgeschrittene kombinieren Facesitting mit Rollenspielen, z.B. Bizarrlady und Sklave oder Worship-Ritualen.
Wichtig: Sicherheit, Kommunikation und gegenseitiges Vertrauen stehen über allem. Lust darf niemals auf Kosten des Wohlbefindens gehen.
5. How To – So klappt’s mit dem Orgasmus
Willst du wissen, wie du zum Facesitting Orgasmus kommst? Beim Facesitting geht es weniger um eine „Technik“, sondern um das intensive Erleben. Der Orgasmus entsteht hier oft nicht durch reine Stimulation, sondern durch die mentale Intensität.
1. Konzentration auf den Moment
Wer sich gegenseitig aufmerksam wahrnimmt – durch Worte, Geräusche oder intensive Blicke – bleibt im Moment. Dirty Talk verstärkt die Spannung und verhindert, dass Gedanken abschweifen.
2. Balance aus Kontrolle und Vertrauen
Wer die aktive Rolle übernimmt, kann mit kleinen Veränderungen im Tempo, Druck oder Abstand spielen, um die Intensität zu variieren. Auch in der passiven Rolle hast du Gestaltungsspielraum – durch kleine Veränderungen im Rhythmus und in der Bewegung kannst du das gemeinsame Erleben intensiver gestalten.
3. Kommunikation
Kommunikation bleibt der Schlüssel: Sprich aus, was du gerade denkst und was dich anturnt.
4. Die richtige Stimmung
Gedämmtes Licht, ein angenehmer Duft oder Musik beeinflussen die Atmosphäre. Eine Umgebung, in der sich beide sicher und attraktiv fühlen, erleichtert es, den Kopf auszuschalten. Ein heißes Outfit kann helfen, sich in der dominanten Rolle selbstbewusst und unwiderstehlich zu fühlen.
5. Add On´s: Manche nutzen ergänzende Reize – etwa BDSM Toys oder Berührungen mit den Fingern – um die Wahrnehmung zu verstärken und den Moment bewusster zu erleben.
6. Beim Facesitting zum Squirting kommen
Für viele ist face sitting mit Squirting – der weiblichen Ejakulation – das ultimative Erlebnis.
Das gelingt, wenn die G-Zone (G-Punkt) gezielt stark stimuliert wird. Sie liegt etwa zwei bis drei Zentimeter hinter dem vorderen Vaginaleingang und reagiert auf Druck. (Zur Unterstützung kannst du G-Punkt Toys verwenden, während er dich leckt.)
Bei Erregung füllen sich die Skene-Drüsen (weibliche Prostata) und produzieren Flüssigkeit, die über die Harnröhre austreten kann.Wenn der Harndrang kommt – nicht erschrecken. Das ist meist der Moment kurz vor dem Höhepunkt. Wer loslässt, erlebt eine besonders intensive Form von Lust.
7. Do’s & Don’ts beim Face Sitting
Ein paar Grundregeln machen den Unterschied zwischen aufregend und unangenehm.
✅ Do’s
• Offen reden: Wünsche, Grenzen und Safeword vorher besprechen.
• Langsam steigern: Druck und Intensität allmählich aufbauen.
• Position anpassen: Nur dort sitzen, wo beide sich wohlfühlen.
• Atmung beachten: Kleine Pausen machen – das verlängert die Spannung.
• Aftercare nicht vergessen: Berührungen, Lächeln, Nähe – so bleibt Vertrauen bestehen.
❌ Don’ts
• Kein Zwang: Niemand sollte überredet werden.
• Keine riskanten Positionen: Kein Druck auf Hals oder Nase.
• Nicht zu hart beginnen: Volles Gewicht nur bei Erfahrung.
• Kein falscher Stolz: Wenn etwas unangenehm ist – abbrechen, anpassen, darüber zusammen lachen.
8. Fazit: Keine falsche Scham
Face sitting ist kein Tabubruch. Face sitting steht für Mut, Vertrauen und die Fähigkeit, Kontrolle einmal anders zu erleben: spielerisch, sinnlich und voller Spannung. Schönheit oder Perfektion spielen dabei keine Rolle. Entscheidend ist, dass du dich in deinem Körper und mit deinem Gegenüber wohlfühlst. Selbstbewusstsein und Authentizität sind das, was wirklich anzieht. Auch wenn der Moment leidenschaftlich ist, bleiben Respekt, Hygiene und Kommunikation die wichtigste Grundlage. Sprecht offen über Wünsche und Grenzen und nehmt euch danach Zeit für Nähe – so wird aus einer intensiven Erfahrung ein gemeinsamer Moment von Vertrauen und Verbindung.
Und wenn´s noch nicht mit dem Orgasmus geklappt hat.. Übung macht den Meister! Bleib dran, bis du zum Facesitting Orgasmus kommst. Wenn du magst, teil gern deine Erfahrungen oder persönlichen Learnings mit uns.
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9. FAQ: Face Sitting – Anleitung, Varianten & Tipps
Der Schlüssel liegt weniger in Technik als in Präsenz, Vertrauen und Achtsamkeit. Nimm den Druck raus, mach das, worauf du Lust hast – und wenn du magst, nutz kleine Hilfsmittel wie eine Augenmaske, um dich leichter fallen zu lassen.
Don’ts: Zwang, Überforderung oder riskante Positionen. Sicherheit und gegenseitiges Vertrauen stehen immer an erster Stelle.